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Struxdorf

Informationen zum Standort

Die Gemeinde Struxdorf gehört zum Amt Südangeln und bilden ihren östlichen Abschluss. Das Gemeindegebiet umfasst 1.339 ha und gliedert sich in zwei räumlich von einander getrennt liegenden Telgebiete. Im Norden befinden sich die Ortsteile Ekeberg, Ekebergkrug, Treholz und Scharrerie. Zum größeren südlichen Teilgebiet gehören die Ortsteile Struxdorf Hollmühle, Bellig, Arup, Boholz, Tabenholz und Kolltoft. Den Ortsmittelpunkt bilden Struxdorf und Hollmühle, hier sind eine Reihe kleiner Gewerbebetriebe, vornehmlich Handwerksunternehmen angesiedelt..

Gemeindeinfos
 
Bürgermeister

 
Georg Lass



Einwohner
659

Beschäftigte
63

produzierendes Gewerbe
24%

Dienstleistungsbereiche
29%

darunter

Handel, Gastgewerbe
und Verkehr
75%



Grundsteuer A
270%

Grundsteuer B
270%

Gewerbesteuer Hebesatz
340%


Die Orte werden stark durch die Landwirtschaft geprägt und bieten ein ländliches ansprechendes Bild. Die Gehöfte liegen vornehmlich im Außenbereich. Gern wohnt man in Struxdorf.

Der Gemeindemittelpunkt ist über die K 35 von Böklund und nach Süderbraup schnell zu erreichen. Kürzlich fertiggestellt wurde eine Seniorenwohnanlage mit sechs Wohneinheiten. 

Ein gut ausgebautes Wanderwegnetz, insbesondere durch das Tal des Mühlenbaches bei Hollmühle sowie auf dem ehemaligen Bahndamm von Ekebergkrug nach Ekebergdorf, wird von Spaziergängern und Reitern gern genutzt.


1971 wurde in der Gemeinde ein Kindergarten errichet, diesen besuchen Kinder aus den Gemeinden Struxdorf, Uelsby und Schnarup-Thumby. Eine Dänische Schule mit einer Sporthalle befindet sich am Ort. Das gemeindliche Claus-Brix-Hus dient u.a. Senioren, der Feuerwehr und der Jugend als Domizil.

Auch eine Schule der dänischen Minderheit ist vor Ort. In Ergänzung zur Schule wird eine Sport- und Versammlungshalle mit Sportplatz, Schießstand und Reitplatz vorgehalten.

Erst jüngst hat Struxdurf sein neu erbautes Gemeindezentrum eingeweiht, den "Treff im Autal". Das Kommunikations- und Freizeitzentrum in Aumühle  ist Anlaufstelle für alle Bürger. Für ein reges Vereinsleben sorgen der "TSV Struxdorf", der Gesangsverein "Harmonia" und der "Schützenverein Hollmühle".

Die St.-Georgs-Kirche in Struxdorf ist ein spätromanischer Bau aus dem frühen 13. Jahrhundert und eines der ältesten Gotteshäuser Amtsbereich. Sie liegt gemeinsam mit dem hölzernen Glockenturm versteckt hinter hohen Bäumen. Als Namensgeber der Struxdorf-Harde gehört Gemeinde zu den alten Urkirchspielen Angelns. Deshalb ist es denkbra daß schon vor dieser eine Kirche dort gestanden hat, von der aber nichts überliefer ist. Aus der Erbauungszeit Anfang des 13. Jahrhundert stammt die Granittaufe. Geprägt wird das nur 220 Besucher fassende Gotteshaus durch den prächtigen Barockaltar und einen modernen Wandteppich mit Motiven aus der St. Georgs-Legende. Unterhalb der Kirche liegt der Ehrenfriedhof Gemeinde, der nach dem 2. Weltkrieg neu gestaltet und im Juni 1957 eingeweiht wurde./P>Alles ist in der Struxdorfer Chronik festgehalten, die nach 12jähriger Arbeit im Dezember 2006 fertiggestellt wurde. Das 380 Seiten starke Buch stellt mit 500 Fotos alle 280 Häuser des Ortes dar incl. Historie und Entwicklung der Gemeindeteile.

Der Ort Struxdorf wurde erstmals 1230 urkundlich erwähnt. Seit altersher ist der Kirchspielort Struxdorf auch Verwaltungssitz der Struxdorfharde. Das überlieferte Siegel dieser Harde ist der Eichbaum, der Kraft, Leben und Stärke symbolisiert.

Das Gemeindewappen greift das historische Siegelbild auf. Die Tingierung in Grün und Silber lehnt sich an den Farbvorschlag des Heimatvereines der Landschaft Angeln an.

Gemeindewappen
Bildergalerie Struxdorf
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