das Jahr 2011 hat sehr positiv begonnen und auch aus der Region Flensburg/Schleswig gibt es eine Vielzahl erfreulicher Wirtschaftsnachrichten. Unser Newsletter hält Sie auf dem Laufenden und wir wünschen eine angenehme Lektüre.
Ihr WiREG-Team
Seminar für Existenzgründung in Schleswig am 18. und 19. März 2011
Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) stieg die Zahl der Existenzgründungen in 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 %. Gleichzeitig ist die Zahl der Liquidationen zurückgegangen, so dass sich ein deutlich positiver Gründungssaldo ergibt. Das ist auch in der Region Flensburg/Schleswig spürbar. Die WiREG hat im vergangenen Jahr ebenfalls vermehrt Existenzgründungsberatungen angeboten und viele Jungunternehmer/Innen bei der Umsetzung ihrer Ideen begleitet. Ins Technologiezentrum Flensburg konnten im Januar 2011 bereits 3 neue Mieterfirmen aufgenommen werden.
Immer mehr Menschen wagen den Sprung in die Selbstständigkeit und es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Daher werden die WiREG und die Nord-Ostsee Sparkasse auch in 2011 wieder ihre stets stark nachgefragten Existenzgründungsseminare anbieten. Der erste Termin findet am 18. und 19. März in Schleswig statt.
Erfahrene Berater informieren über zentrale Themen rund um den Start in die Selbstständigkeit. Es werden die Bestandteile eines Gründungskonzeptes ebenso vorgestellt wie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, Hinweise für Marketingmaßnahmen gegeben sowie Informationen zum Steuerrecht und zur Wahl der Rechtsform. Ein Erfahrungsbericht rundet das Informationsangebot ab und während der Pausen besteht ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit anderen Gründungswilligen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Das Seminarprogramm wird auf Wunsch gerne zugesandt.
Anprechpartnerin bei der WiREG:
Andrea Kislat
Fon 0461 99 92-208
Email: kislat@wireg.de

Schleswig-Holsteins Nordzentren profitieren vom Boomjahr 2010
Schleswig-Holsteins Nordzentren, die Vereinigung der 18 Technologiezentren des Landes, blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück. Um fünf Prozent auf 475 ist die Zahl der angesiedelten Firmen gestiegen. Noch drastischer fällt die Bilanz bei den Mitarbeitern in den Technologieunternehmen aus. 2700 Mitarbeiter wurden gemeldet, was eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Nach eigenen Angaben liegt der Jahresumsatz der in den Nordzentren angesiedelten Firmen deutlich über 250 Millionen Euro im Jahr. „Diese erfreulichen Zahlen zeigen die gute Arbeit der Technologiezentren als Wirtschaftskümmerer vor Ort“, so Prof. Dr. Ralf Thiericke, Leiter des Technologiezentrums IZET in Itzehoe und in diesem Jahr Sprecher des Nordzentren-Verbundes. „Technologie-orientierte Unternehmen generieren mittlerweile einen erheblichen wirtschaftlichen Nutzen für Schleswig-Holstein und bilden die Wiege für den innovativen Mittelstand von morgen.“
Für viele Technologiefirmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen bereits am Markt platziert haben, brachte die positive Wirtschaftsentwicklung im vergangenen Jahr einen Wachstumsschub. Auch für 2011 sind die Unternehmen durchweg optimistisch. „Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, aber auch nach zielgerichteten Fortbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter wird deutlich stärker“, so Thiericke weiter.
Die Technologie- und Gründerzentren in Schleswig-Holstein haben unterschiedliche Ausrichtungen. Während z.B. das IZET in Itzehoe einen Kompetenzschwerpunkt in Mikrotechnologien hat, beherrscht die Medizintechnik das Geschehen im Lübecker TLZ. Im Geesthachter GITZ ist Materialforschung der Treiber für junge Unternehmen, im mariCUBE in Büsum entsteht Innovation aus der Meeresforschung und im Kieler KITZ rund um die Informationstechnologie. Aber auch grenzübergreifende Ausrichtungen z.B. nach Dänemark findet man im Flensburger Technologiezentrum und im LOG-IN in Neumünster. Besondere Bedeutung als Kristallisationspunkt für junge Unternehmen haben die Gründerzentren im ländlichen Raum, wie z. B. das NIC in Niebüll oder das GZH in Hohenwestedt. Die auf Zukunftstechnologien ausgerichtete Arbeit der Nordzentren stärkt wesentlich die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein.
Die Nordzentren – alle Technologie- und Gründerzentren in Schleswig-Holstein – kooperieren seit 1995, um den fachlichen Austausch, die Abstimmung mit Landeseinrichtungen und die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten zu intensivieren. Die Zentren leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft des Landes. Mit ihrer Ausrichtung auf kleine und mittlere Unternehmen steigern die Nordzentren das Innovationspotential und die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Die Nordzentren sind zudem eine Plattform für vielfältige Informations- und Bildungsangebote und gestalten Unternehmernetzwerke, Branchencluster sowie den Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. So entstehen direkt und indirekt neue Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung und Zukunftspotential.
Ansprechpartnerin bei der WiREG:
Andrea Kislat
Fon 0461 99 92-208
Email: kislat@wireg.de
Auszeichung für Handewitter Unternehmen
Das Unternehmen Qavertec GmbH wurde 2005 im Technologiezentrum Flensburg gegründet, mit dem Ziel, ein Gerät zur Qualitätssicherung in der Frischbetonfertigung zu entwickeln. Zu diesem FuE-Vorhaben gab das Land Schleswig-Holstein einen Zuschuss. Seit 2010 ist das Produkt fertig und wird unter dem Namen Qaver vertrieben. Für die Entwicklung liegt mittlerweile sowohl ein EU- als auch ein US-Patent vor. Das Unternehmen ist Anfang 2010 aus Platzgründen aus dem Technologiezentrum ausgezogen und seitdem im Heideland in Jarplund tätig.
Im Rahmen der Ulmer Betontage Anfang Februar wurde für die Produktentwicklung „Qaver“ (Quality for paver) der Innovationspreis 2011 der Zuliefererindustrie Betonbauteile verliehen. Das Messgerät dient der Erfassung physikalischer Größen und Qualitätsbewertung von Frischbeton-Eigenschaften bei Pflastersteinen und Platten. So kann bereits im Produktionsprozess erkannt werden, ob Mischung und Qualität
des Frischbetons stimmen. Für Baufirmen bedeutet dies eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis.
Mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb des Gerätes in Handewitt sind 6 Mitarbeiter beschäftigt. Die EU-weite Nachfrage aus der Baubranche war bereits vor der offiziellen Markteinführung erheblich. In 2011 ist die Fertigung von etwa 40 Geräten geplant, die überwiegend in Kooperation mit regionalen Zulieferern vorgenommen wird.
Kontakt:
QAVERtec GmbH
Heideland 20
24976 Flensburg-Handewitt
Telefon: +49 461 7071784-0
info@qavertec.com
www.qavertec.com
Ansprechpartnerin bei der WiREG:
Andrea Kislat
Fon 0461 9992-208
EMail: kislat@wireg.de

Im Gewerbegebiet St. Jürgen ist ein weiteres Grundstück verkauft. Eine neue Autolackiererei wird an der Marie-Curie-Straße Kunden mit Rat und Tat zur Verfügung stehen und so dem ohnehin guten Angebot an Autohäusern in Schleswig zusätzliche Leistungen bieten.
Herr Ziino, der seit Jahren als Autolackierer selbstständig ist, plant den Bau einer Lackierhalle mit Büro und wird einen Gesellen beschäftigen.
Anprechpartner bei der WiREG:
Burkhard Otzen
Fon 0461 99 92-233
Email: otzen@wireg.de
Erwin Huck und Juan Carlos Huber werden im März ihre Wirkungsstätte in Munkbrarup verlassen und stattdessen dem Gasthaus Unewatt wieder neuen Schwung bringen. Passend zum Frühjahr und Saisonstart im Landschaftsmusum Angeln wird man wieder einkehren dürfen und es sich in gewohnter Qualität gut ergehen lassen. Wie schön ist es doch, die ersten Sonnenstrahlen vor oder in dem Gasthaus wieder zu genießen.
Ansprechpartnerin bei der WiREG:
Jenny Johannsen
Fon 0461 9992-245
EMail: johannsen@wireg.de
Die Erschließungsarbeiten des Gewerbegebietes Peelwatt haben mittlerweile begonnen. Es handelt sich dabei um die einzige direkt in der Nähe zum Technologiezentrum liegende freie Entwicklungsfläche mit einer Nettogröße von rund 11 Hektar. Der Erschließungszeitraum wird nach langjähriger Planung 2 Jahre in Anspruch nehmen und in 2 Bauabschnitte aufgeteilt sein. Die Kosten in Höhe von 2,4 Millionen Euro werden zur Hälfte aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft gefördert.
Das gesamte Gewerbegebiet im Süden Flensburgs bietet optimale Verkehranbindung an die Osttangente, gute Bebaubarkeit und eine bevorzugte Lage. Auch die klare Funktionstrennung und ein hoher Bekanntheitsgrad tragen zur Attraktivität dieser Lage bei. Mittlerweile sind deutlich über 200 Unternehmen mit ca. 6.000 Beschäftigten hier tätig. Die Gewerbeflächen rund um das Technologiezentrum Flensburg sind überwiegend an technologieorientierte oder produzierende Unternehmen veräußert worden. Der hier entstandene Technologiepark im Gewerbegebiet Lise-Meitner-Straße bietet nur noch 5 ha freie Restflächen an. „Peelwatt“ stellt die natürliche räumliche Fortsetzung des Technologieparks dar, bildet eine Achse zum nahegelegenen Campus mit den Hochschulen und trägt damit zum Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie zur Umsetzung von Spinn-offs und innovativen Unternehmensgründungen bei.
Die Interessentenliste für ein Grundstück im Erweiterungsgebiet „Peelwatt“ umfasst mehrere Unternehmen, die zusammen etwa 3 ha Fläche nachfragen. Bevorzugt angeboten werden sollen die neuen Flächen an produzierende Betriebe sowie produktionsnahe Dienstleister. Zuständig für Unternehmensansiedlungen in Flensburgs Gewerbegebieten ist die WiREG.
Ansprechpartner bei der WiREG:
Wolfgang Schmütz
Fon 0461 9992-247
EMail: schmuetz@wireg.de

Mit der Breibandförderung bietet das Land Schleswig-Holstein den Ämtern und Gemeinden ein Instrument an, über das der Ausbau in der Region unterstützt und vorangetrieben werden soll. Der Kreis Schleswig-Flensburg ist landesweit gesehen auf einem sehr guten Weg, es sind bereits zahlreiche Förderanträge aus unserer Region in Kiel eingegangen.
Aus dem derzeit zur Verfügung stehenden Fördertopf sind viele Gutachten gefördert worden, zudem kommen jetzt die ersten Ausbauprojekte in die Umsetzungsphase und haben Zuwendungsbescheide erhalten. Als Folge ist der Breitbandfördertopf bereits jetzt stark beansprucht, sodass das Land voraussichtlich keine vorzeitigen Maßnahmenbeginne mehr erteilt werden. Die vorhandenen Fördermittel reichen angeblich noch aus, um die Förderanträge, die inzwischen komplett bearbeitet sind und einen Zuwendungsbescheid erhalten haben bzw. erhalten, abzuwickeln. Für Anträge, die noch nicht gestellt sind, könnte es aber schwieriger werden, eine Förderung zu erhalten.
Aus diesem Grund wird sich die WiREG gemeinsam mit dem Landrat und den Landtagsabgeordneten in Kiel für den Erhalt der Förderung einsetzen und darauf drängen, dass auch weiterhin gefördert werden kann.
Zudem empfehlen wir allen Ämtern und Gemeinden, ungeachtet der Mittelknappheit weiter Anträge auszuarbeiten um entsprechend vorbereitet zu sein um schnell konkret reagieren zu können. Die WiREG unterstützt sie dabei gern.
Anprechpartner bei der WiREG:
Burkhard Otzen
Fon 0461 99 92-233
Email: otzen@wireg.de

Im Dezember 2010 hat der Kreis Schleswig-Flensburg das N.I.T. in Kiel mit der Durchführung einer Wertschöpfungsanalyse des Tourismus im Kreisgebiet beauftragt. Schwerpunkt sollte die Berechnung der wirtschaftlichen Effekte (Umsatz, Wertschöpfung, Steuer- und Arbeitsplatzwirkung) sein.
Die Wertschöpfungsanalyse umfasst den Kreis Schleswig-Flensburg (ohne die Stadt Flensburg) und wurde für das Berichtsjahr 2009 durchgeführt. Die Analyse erfolgte zielorientiert und forschungsökonomisch effizient. Dies gelang u.a. im Rückgriff auf ausgewählte Wertschöpfungsanalysen, die das N.I.T. in Städten, Gemeinden und Ämtern des Kreises Schleswig-Flensburg in der jüngeren Vergangenheit im Rahmen von konzeptionellen Entwicklungsprojekten bereits erstellt hat. Dazu gehören die Wertschöpfungsanalysen des N.I.T. für die Stadt Glücksburg und die Gemeinde Harrislee (2008), die Stadt Schleswig (2008), für die Mitgliedsgemeinden der Gebietsgemeinschaft Grünes Binnenland e.V. (2009) sowie die Teilräume der Ostseefjord Schlei GmbH (2010).
Die Ergebnisse im Überblick:
1. Umsätze
Zunächst wurde das Nachfragevolumen ermittelt. Dies beläuft sich über alle touristischen Segmente auf 11,8 Mio. Übernachtungen und Aufenthaltstage. Multipliziert mit den Ausgaben in den jeweiligen touristischen Segmenten ergeben sich die Umsätze der 1. und 2. Umsatzstufe. Diese betragen insgesamt 395 Mio. EUR (brutto). Diese Umsätze kommen dabei lediglich knapp zur Hälfte dem Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) zu Gute, sondern auch dem Einzelhandel (Umsatzanteil: 36%, exklusive Grenzhandel im Sinne regelmäßiger Einkaufsfahrten aus DK) und sonstigen Dienstleistungen (Umsatzanteil im Bereich Verkehr, Kultur usw. insgesamt 16%).
2. Wertschöpfung
Es ergibt sich im Kreis Schleswig-Flensburg als Einkommensgröße 2009 eine Wertschöpfung von ca. 190 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil am Volkseinkommen in Höhe von 4,8%. In den Teilräumen des Kreises erreicht der Volkseinkommensanteil des Tourismus Werte weit über dem Landesdurchschnitt (6,0%), so z. B. in der Stadt Glücksburg (35%), der Stadt Kappeln (14%) oder im Amt Geltinger Bucht (12%). Vgl. Seite 16 der Ergebnis-Charts.
3. Steuereffekt
Branchenüblichen Ansätzen folgend ergibt sich aus dem generierten Umsatz ein Steuereffekt im Umfang von ca. 8,8 Mio. Euro pro Jahr für die Kommunen des Kreises.
4. Arbeitsplatzwirkung
Basierend auf den vorgenannten Kennzahlen ist von einem Beschäftigungseffekt der touristischen Nachfrage im Kreisgebiet im Umfang von ca. 9.200 Beschäftigungsäquivalenten (= „nicht-exportierbare“ Arbeitsplätze) auszugehen.
Die ausführlichen Ergebnis-Charts der Wertschöpfungsanalyse können hier geladen werden.
Anprechpartnerin bei der WiREG:
Angelika von Bargen
Fon 0461 99 92-206
Email: vonbargen@wireg.de

Zuckerrüben geben süße Energie - das ist bekannt. Als Energieträger in Biogasanlagen stehen Rüben eher noch in den Anfängen. Das hat den Grund, dass die Rüben für diesen Verwendungszweck einem besonderen Reinigungsverfahren unterzogen werden müssen, das bisher nur sehr aufwendig und kostenintensiv durchgeführt werden konnte. Mit der Entwicklung einer "Rübenwaschanlage" will das Unternehmen AMB Anlagen- und Metallbau GmbH aus Sörup ein mobiles Reinigungs- und Entsteinungsverfahren für Zuckerrüben entwickeln, das den Anforderungen von Biogasanlagen gerecht wird und den Kundennutzen für die Landwirte erhöht. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt und fördert dieses Entwicklungsvorhaben mit 200.000 Euro im Rahmen des Förderprogramms "Umweltinnovation" (Zukunftsprogramm Wirtschaft).
Beim Einsatz von Rüben in Biogasanlagen sind Sauberkeit und Steinfreiheit das oberste Gebot. Die ideale Form eines Zuckerrübeneinsatzes wären gewaschene Rüben mit möglichst wenig Erd- und Steinanteil, die ähnlich wie in der Fabrik geschnitzelt werden und so in den Bioreaktor der Biogasanlage in frischen Zustand gelangen. Diesem Sauberkeitsanspruch werden aber bisher nur die stationären Anlagen an den Standorten der Zuckerfabriken gerecht, die allerdings alle außerhalb von Schleswig-Holstein liegen. Für Rübenbauer in Schleswig-Holstein bedeutet das lange und kostenintensive Transportwege, so dass es für sie nicht mehr rentabel ist, Zuckerrüben in der Fruchtfolge anzubauen. So ist die Anbaufläche für Zuckerrüben in Schleswig-Holstein von ca. 12.600 ha auf 6.900 ha in den letzten Jahren gesunken.
Für die Anforderungen der Rübenreinigung "vor Ort" bestehen bisher keine Lösungen mit befriedigenden Arbeitsergebnissen und brauchbaren Durchsatzmengen. Bei den bisherigen mobilen Reinigungssystemen besteht das Problem, dass Reste wie Blattwerk oder Wurzelfasern die Reinigungstrommel verstopfen können und Fremdkörper, die die gleiche Größe wie Rüben haben, nicht selektiert werden. AMB arbeitet nun in dem Projekt "Rübenwaschanlage" an der Entwicklung eines mobilen Reinigungsverfahrens für Zuckerrüben, das die Sauberkeitsanforderungen von Biogasanlagen mit einer Steinfreiheit von fast 100 Prozent erfüllt und dabei besonders Ressourcen schonend ist, vollständig auf chemische Zusätze verzichtet und eine Belastung der Abwassersysteme vermeidet. Um dieses zu gewährleisten durchlaufen die Rüben verschiedene Reinigungsvorrichtungen mit hoher Fließgeschwindigkeit des Wassers, schwere Fremdkörper sammeln sich am Behälterboden und können leicht entfernt werden, und sogar das Waschwasser wird nach der Reinigung durch ein Sieb wieder dem Kreislauf zugeführt. Bereits jetzt gelingt es, mit den Ansprüchen des Verfahrens eine Durchsatzmenge von mehr als 100 Tonnen Rüben pro Stunde zu reinigen.
"Der nächste Entwicklungsschritt wäre, die mobile Rübenwaschanlage in bestehende Rübenrodemaschinen zu integrieren. Damit könnte die Zuckerrübe direkt am Feldrand im gereinigten Zustand in transportfähigen Brei, als stapelbare Pellets verarbeitet oder für eine weitere Nutzung vorbereitet werden," so Holger Frauen, Geschäftsführer der AMB, "Wir haben bereits mit namhaften Unternehmen Kontakte geknüpft."
Ansprechpartnerin bei der WiREG:
Jenny Johannsen
Fon 0461 9992-245
EMail: johannsen@wireg.de
Mitte Februar informierten sich rund 80 Amtsdirektoren und Leitende Verwaltungsbeamte aus Schleswig-Holstein im Rahmen ihrer Jahrestagung über das Technologiezentrum und die WiREG. Ein Firmenbesuch bei der FeCon GmbH rundete den Besuch ab und fand großes Interesse. Das mittelständische Unternehmen entwickelt und vertreibt sehr erfolgreich Spannungswandler für Photovoltaik, Windkraft und Brennstoffzellen.
Das Unternehmen FeCon (steht für Feddersen Converter) wurde 2001 im Technologiezentrum als Ein-Mann-Unternehmen durch Lorenz Feddersen zur Entwicklung von Wechselrichter-Prototypen für führende Hersteller von Windenergieanlagen im In- und Ausland gegründet.
Erste Ingenieure und Produktionsmitarbeiter wurden bereits im darauf folgenden Jahr eingestellt. In 2005 konnte mit Hilfe der WiREG eine Landesförderung zur Produktentwicklung eingeworben werden und führte zu weiterem Unternehmenswachstum. So reichte dann in 2007 der Platz im Technologiezentrum nicht mehr aus und FeCon zog in eine größere Produktionsstätte in der benachbarten Eckernförder Landstraße. Hier folgte kontinuierlich eine Ausweitung der Produktionsfläche und die Mitarbeiterzahl wuchs dementsprechend. Mittlerweile liegt die Anzahl der Mitarbeiter bei 106. Als Teil der WIND & SUN TECHNOLOGIES produziert FeCon im Bereich regenerativer Energieanlagen hoch entwickelte elektronische Produkte für die Nutzung von Photovoltaik bis 1 MW, Windenergieanlagen aller Leistungsklassen und Brennstoffzellen bis 500 kW.
Pro Monat werden etwa 150 Wechselrichter und Frequenzumrichter produziert und ausgeliefert. Zusätzlich werden Überwachungslösungen zur Sicherstellung des Betriebes angeboten. Das Unternehmen vertreibt die Geräte international, der Schwerpunkt liegt momentan in Italien.
Kontakt:
FeCon GmbH
Eckernfoerder Landstrasse 78
24941 Flensburg
+49 0461 43 01 22 - 0
info@fe-con.com
www.fe-con.com
Ansprechpartnerin bei der WiREG:
Andrea Kislat
Fon 0461 9992-208
EMail: kislat@wireg.de

Präsentation der Imagefilme für die Region Grünes Binnenland und Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge
„Globalisierung, verstärkter Wettbewerbsdruck, erhöhte Reiseerfahrung und Steigerung des Anspruchsniveaus" diese Schlagworte beschreiben die Herausforderungen im Deutschlandtourismus heute. Eine touristische Destination steht nicht mehr nur in Konkurrenz mit anderen innerdeutschen Urlaubsgebieten, sondern auch mit ausländischen Destinationen, was eine professionelle Vermarktung durch eine emotionale Bildsprache notwendig macht.
Bilder sagen mehr als 1.000 Worte und Filme sagen wiederum mehr als 1.000 Bilder. Der Einsatz von Filmsequenzen im Internet und auf Messen ist heute in der Tourismusbranche unerlässlich.
Die Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge und das Grüne Binnenland sind eine prädestinierte Region für Naturliebhaber. Auch für Radler und Wanderer hat die Region viel zu bieten, führen doch verschiedene Radfernwege sowie Regions- oder Rundtouren für Radler oder die „Pilgerroute", der Schlei-Eider-Elbe-Weg und verschiedene permanente Wanderwege durch die Region.
Im Rahmen des EU-Förderprogramms AktivRegion und mit Unterstützung der Tourismusfördermittel des Kreises Schleswig-Flensburg sowie verschiedener Ämter und Gemeinden der Region konnte das Projekt „Erstellung verschiedener Filmsequenzen zur touristischen Vermarktung der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge und des Grünen Binnenlandes" mit einem Volumen von 40.000 € umgesetzt werden.
Ziele des Projektes sind das Vorstellen der Region als Urlaubsdestination mit einer emotionalen Ansprache des (potentiellen) Gastes, sowie die Gewinnung von Neukunden durch Präsentation der Filme im Internet und auf Messen.
Produziert wurden drei Kurzfilme mit den Schwerpunkten Rad fahren, Wandern und Kinder- und Familienaktivitäten, zwei Imagefilme mit den Schwerpunkten Natur und Kultur sowie ein Trailer zur Einleitung.
Erste Erfahrungen mit den Filmen konnten bereits auf der Reisemesse in Oldenburg, sowie der Reisebörse in einem Hamburger Einkaufscenter gemacht werden. In Oldenburg war die Präsentation der Filme auf dem gemeinschaftlichen Messestand zwar nicht möglich, interessierte Besucher konnten aber eine DVD mit nach Hause nehmen, um sie dort am Bildschirm anzusehen.
In Hamburg konnten sich die Besucher direkt am Messestand von der Vielfalt unserer Region überzeugen. „Die Besucher waren überrascht, was man bei uns so alles machen und erleben kann" berichtet Dörte Lohf von ihren ersten Erfahrungen mit den neuen Filmen. Die Nachfrage auf den Messen war groß - die ersten DVD´s sind vergriffen, sodass bereits nachproduziert wurde.
„Wir würden uns freuen, wenn auch die Vermieter unsere Filme auf ihrer Homepage zeigen" erklärt Marianne Budach mit Blick auf die Region.
Hier geht es zum Film.
Anprechpartnerin bei der WiREG:
Angelika von Bargen
Fon 0461 99 92-206
Email: vonbargen@wireg.de

Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft hat die WiREG Vertreter aus der Verwaltung, aus dem Tourismus und der Kultur sowie aus der Wirtschaft im März zu einem Arbeitskreis in das Schloss Gottorf nach Schleswig eingeladen. Gemeinsam soll diskutiert und analysiert werden, ob Schleswig und das Schleswiger Umland gut für die Zukunft aufgestellt ist, bzw. wie durch gemeinschaftliches Handeln der Wirtschaftsstandort in und um Schleswig weiter gestärkt werden kann.
Mit seiner Lage nahe der dänischen Grenze, direkt an der A7 bietet das südliche Kreisgebiet interessante Standortvorteile. Zudem hat unsere Region zahlreiche Spezialisten, die hochinnovative Produkte anbieten. Daneben stellen Schlei und Ostsee ein sehr großes touristisches Potential. Standortvorteile, die es zu nutzen gilt und die im Rahmen dieses Workshops herausgearbeitet und umgesetzt werden sollen.
Anprechpartner bei der WiREG:
Burkhard Otzen
Fon 0461 99 92-233
Email: otzen@wireg.de

28.02.2011: Teilnahme an Pressekonferenz mit Minister de Jager, WTSH Kiel
01.03.2011: Teilnahme an Sitzung zum Interkommunalen Gewerbegebiet, Plessenhof Schleswig
23.03.2011: Mieterstammstisch im Technologiezentrum Flensburg
31.03.2011: Fachkonferenz Offshorelogistik "WindLog", Audimax Uni Flensburg
05.04.2011: CBLog Logistiktreff zum Thema "Risikomanagment", Sydbank Flensburg
06.04.2011: CBLog Exkursion zur Transportmesse Herning, Dänemark

01.03. - 05.03.2011 Messe "CeBit" in Hannover
18.03. - 19.03.2011 Existenzgründungsseminar in Schleswig, Veranstalter: WiREG + Nospa
07.+08.05.2011 11. Kropper Info Schau (K. I. S), Kropp / Geestlandhalle u. Sportanlagen