Hallo,
der Schnee ist geschmolzen und die warme Frühlingssonne lockt die Menschen wieder heraus. In der Region hat sich wieder eine Menge getan und mit diesem Newsletter möchten wir Sie darüber informieren und wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.
Das WiREG-Team wünscht Ihnen ein fröhliches Osterfest!
Flensburger Brauerei wechselt Führungsspitze
Die Flensburger Brauerei hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 rund 530.000 Hektoliter Bier gebraut und damit einen Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro erzielt. Das traditionelle Flensburger Unternehmen beschäftigt am Munketoft nach wie vor 162 Mitarbeiter und ist damit einer der bedeutendsten, mittelständischen Produktionsunternehmen in der Fördestadt.
Zum 01.04.10 zieht sich Lorenz Dethleffsen aus der Geschäftsführungsebene zurück, bleibt aber weiterhin Gesellschafter. Neuer technischer Geschäftsführer der Flensburger Brauerei wird dann Hans-Peter Heyen, der aus dem „friesischen Brauhaus zu Jever“ nach Flensburg wechselt.
Mehr Infos unter www.flens.de
Japanische Mitsubishi Paper Mills Spitze beim Oberbürgermeister
Seit 1696 wird am Flensburger Mühlenstrom Papier hergestellt. Seit vielen Jahren wird das Papierwerk aus dem Mitsubishi-Konzern heraus geführt, in Flensburg beschäftigt die Mitsubishi HighTec Paper Flensburg GmbH 264 Mitarbeiter, davon 17 Auszubildende. Geschäftsführer Ulrich Baus hatte einen Tag Besuch von der japanischen Konzernspitze. Dies nutzte Präsident und CEO der japanischen Muttergesellschaft Kunio Suzuki für ein Besuch im Flensburger Rathaus. Die Stadt empfing die mitgereiste Führungsgruppe der Mitsubishi Paper Mills und nutzte die Gelegenheit für den Eintrag in das goldene Buch. Oberbürgermeister Tscheuschner stellte die hohe Bedeutung des Unternehmens für die Wirtschaftskraft dar, auch in Krisenzeiten arbeitet das Werk in unverminderter Personalstärke und mit Umsatzzuwachs. Bei einem Exportanteil von 85 % ist der Stadt gleichwohl bewusst, dass die Produktion in Deutschland keine Selbstverständlichkeit ist und wünscht sich ein Halten des technologischen Vorsprungs für das Werk. CEO Suzuki und der CEO der deutschen Muttergesellschaft Yutaka Ashie betonten nach einer erstmaligen Besichtigung des Flensburger Werkes, dass sie mit dem Werk und dem Standort sehr zufrieden seien.
Projekt CB-LOG: Ideen durch Zusammenarbeit
„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Innovationskraft stimulieren“, lautete der Titel des Vortrags, den der Managing Direktor Patrik Rydén von Øresund Logistics beim 3. Think-Tank-Treffen am 16.März bei der Fachhochschule Flensburg präsentierte. Der aus Trelleborg in Schweden stammende und für die Universität Lund arbeitende Rydén unterstrich die unabdingbare Notwendigkeit zur engen Verflechtung von Wissenschaft und Wirtschaft, damit Innovationen entstehen können. Hier liegt nach seiner Ansicht der Erfolgsfaktor für die bereits seit zehn Jahren bestehende, auch als Interreg - Projekt gestartete dänisch-schwedische Organisation. „Heute sind wir Projektgenerator!“, erläutert Rydén weiter, „Es werden kooperationsgebundene Lösungen erarbeitet und Synergien genutzt, um wirtschaftliche und nachhaltige Effekte zu erzielen, die dann der gesamten Region Vorteile bringen.“ Im Anschluss an den Beitrag und zahlreicher Nachfragen bedankte sich Professor Dr. Krieger beim Vortragenden mit den Worten: „ Ich habe jetzt gelernt, dass Unternehmen der verladenden und der transportierenden Wirtschaft an konkreten operativen Projekten interessiert sind, wer heute nicht zur Kooperation bereit ist, verliert den Anschluss im globalen Wettbewerb.“
Auf dem Weg zu einer Erfolgsstory wie im Raum Kopenhagen / Malmö ist das deutsch-dänische Logistikprojekt Cross-Border-Logistics (CB-LOG). Die Projektaktivitäten finden wachsende Aufmerksamkeit in der Branche und der Öffentlichkeit. Aus den Erfahrungen anderer Logistiknetzwerke schöpfend sind neben den drei im Jahr stattfindenden Think-Tank Treffen (Denkfabrik) zusätzliche und dann auch der gesamten Branche zugängliche Logistiktreffs mit der Möglichkeit zum Networking in diesem und den kommenden Jahren geplant. Die besonderen Fragestellungen wurden in Schwerpunktthemen, wie z.B. e-Business, CO2-reduzierte Logistik oder IT-unterstützte Logistikkonzepte durch eine Onlinebefragung identifiziert und sollen durch kurze Impulsvorträge bei den Treffs vertieft werden. Darüber hinaus sind aber auch bereits erste neue Teilprojekte wie die Energieeffizienz in gekühlten Versorgungsketten, der Einsatz eines ausschließlich Batteriebetriebenen Müllentsorgungsfahrzeuges u.a. geplant, die Gustav Nebel vom Udviklingsråd Sønderjylland (URS) beim Think-Tank Treffen vorgestellt hat. Wolfgang Schmütz von der Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig mbH (WiREG) ergänzte, das CB-LOG bereits erste Reaktionen bei der politischen Anfrage nach einem verkehrsträgerübergreifenden Umschlagspunktes (Multimodales Terminal) in der Region ausgelöst hat. „Hierzu laufen nun mit unserer Unterstützung Befragungen von Unternehmen in der gesamten Region.“, sagte Schmütz. Diese Notwendigkeit unterstrich auch Michael Solle von der Fachhochschule Flensburg, der in seiner Analyse der CB-LOG-Region herausstellte, sich nicht allein auf den Bereich Flensburg-Pattburg zu konzentrieren. „Das Cluster kann sich nur weiterentwickeln“, sagte er, „wenn alle Potentiale der Region, also auch in Neumünster, Esbjerg oder Odense ausgeschöpft werden.“
Das Ziel der kommenden Aktivitäten wird es sein, die Kooperation und Vernetzung nicht nur auf die Logistikbranche zu beschränken, sondern darüber hinaus auch Brücken zu anderen Bereichen wie Umwelt-, IT-, oder Infrastruktur zu bauen.
Weitere Infos zum CB-Log-Projekt unter www.cb-log.de
Mehr Kohle für Glasfaser
Die Abteilung Kommunen / Infrastruktur der Investitionsbank (IB) in Kiel bietet neben einer Beratung zur öffentlichen Infrastruktur auch Kommunalkredite und Infrastrukturfinanzierung an.
Als neustes Förderinstrument wird die Investitionsbank voraussichtlich ab Sommer dieses Jahres ein Programm zur Breitbandfinanzierung (IB-Breitband) anbieten. Zwei wichtige Fragen stellen sich im Bereich Breitband immer wieder: 1) wie kann eine Gemeinde Projekte anschieben und 2) wie kann sie Projekte finanzieren. Frage 1) wird durch Gutachten und verschiedene Beratungsstellen, aber auch die IB selbst abgedeckt, Frage 2 will die IB lösen, indem sie Ausbau-Projekte begleitet und über das neue Förderdarlehen bis zu 50% des Kofinanzierungsanteils übernehmen kann (Rest Hausbankfinanzierung).
Ziel der Investitionsbank soll sein, Projekte zu bündeln um größere Projektvolumen zu erzielen über die wiederum besser Zinskonditionen bei der Refinanzierungsbank erzielt werden sollen. Die Investitionsbank würde dann anschließend die Mittelvergabe koordinieren und die Gelder an die einzelnen Gemeinden weiter geben.
Natürlich bleibt im Vorfeld allerdings das Problem der Investoren- und Providersuche. Gerade in der ländlichen Region ist es schwer einen Investor zu finden, der Ausbauprojekte angeht. Ist dieser aber gefunden, kann das neue Förderprogramm IB-Breitband eine große Hilfe sein.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Wirtschaftsförderer:
Dr. Marc Hofmann
Jenny Johannsen
Burkahrd Otzen
Eggebek - Landesweit größter Solarpark geplant
Die Gemeindevertretung Eggebek hat mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 9 „Freiflächenphotovoltaik auf dem Konversionsgelände des ehem. Militärflugplatzes“ den Startschuss für den landesweit größten Solarpark gegeben. Auf einer Gesamtfläche von ca. 120 ha will die in Baden-Württemberg beheimatete Firma relatio bis zu 240.000 Module auf 2.000 Tischen fest installieren und eine Leistung von ca. 50 MWp in das Stromnetz einspeisen. Neben den Komponenten Windkraft und Biogas stellt die Solarenergie einen weiteren wichtigen Baustein für die Nachnutzung des Konversionsgeländes als Energie- und Technologiepark dar.
Eggebek - Regionalkonferenz wichtiger denn je
Mit Spannung wurde am 29. März u. a. der Tagesordnungspunkt: „Stand des Entwurfes Landesentwicklungsplan (LEP) 2009“ erwartet. Durch Herrn Liebrenz, der in Vertretung für Frau Ninnemann erschienen war, wurde der aktuelle Sachstand des derzeitigen LEP-Entwurfes dargestellt.
Mit Sorge betrachtet die Stadt-Umland Kooperation den neuen LEP des Landes Schleswig-Holstein. Dr. Buschmann brachte die offene Frage auf den Punkt: „Wird die Regionalkonferenz aufgrund der neuen Bestimmungen hinfällig? Oder wird sie umso wichtiger?“
Herr Liebrenz antwortet darauf: „ Ich gehe nicht davon aus, dass die Kooperation infrage gestellt wird. Im Gegenteil - Sie sind auf dem besten Weg sich mit Hilfe dieser Stadt-Umland-Konferenz für die Zukunft auszurichten. “
Darüber hinaus gab Herr Liebrenz in Kurzfassung nochmals die Eckdaten der Vorschläge für den LEP wider und bekräftige, dass selbiger nicht beschlossen worden und lediglich Mitte März debattiert worden sei. Der Beschluss ist für Anfang Juli vorgesehen. Zu stoppen wäre dieser knappe Zeitplan nur durch ein erneutes Anhörungsverfahren.
Highlights aus dem Technologiezentrum
„Ein Film sagt mehr als tausend Worte“
Die Pointing Pictures J. Ivers Filmproduktion ist seit Januar 2010 im Technologiezentrum WiREG ansässig und produziert Werbefilme vom Konzept bis zur fertigen Produktion in HD-Qualität. Geliefert werden Komplettlösungen für Messe und Werbung in Bild, Ton und zu Papier als Rundum-sorglos-Paket.
Das junge Unternehmen, das zunächst nebenberuflich gegründet wurde, wird durch Joscha Ivers und Timo Essner betrieben und konnte bereits interessante Kunden, wie bspw. Solarthermie, Queisser, Avalon etc. für sich gewinnen. Dank ihrer langjährigen Tätigkeit im Bereich Medien und Filmproduktion verfügen die beiden Gründer über fundiertes Fachwissen und werden zudem unterstützt durch ihre guten Kontakte innerhalb der Branche. Dank dieses Netzwerkes kann Pointing Pictures Filmproduktion kurzfristig auf eine ganze Reihe kompetenter Fachleute zurückgreifen – und sich so flexibel jedem Projekt anpassen.
Das interne Programm „grüne Filmproduktion“ ist die Selbstverpflichtung von Pointing Pictures für eine zukunftsfähige Arbeitsethik. Daher fokussiert Pointing Pictures besonders auf Unternehmen und Partner in der regenerativen Energieproduktion oder andere Firmen und Produkte, die ebenfalls umweltverträglich arbeiten.
Kontakt:
Pointing Pictures Filmproduktion
Lise-Meitner-Straße 2
24941 Flensburg
Tel (0461) 66 354 630
info@pointing-pictures.de
www.pointing-pictures.de
Besucheransturm zum 1. IT-Security-Day
120 Teilnehmer im Technologiezentrum Flensburg
Auf sehr große Nachfrage stieß der 1. IT-Security-Day im Technologiezentrum Flensburg am 25.03.2010. Etwa 120 überwiegend Fachbesucher und IT-Admins kamen, um sich über aktuelle Angriffsszenarien und Abwehrmaßnahmen zu informieren. Angeboten wurde die Veranstaltung gemeinsam vom Clustermanagement Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) und der Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg / Schleswig (WiREG).
Hacker, die die Firmenhomepage lahmlegen, Trojaner, die sensible Kundendaten ausspähen oder Computerviren, die sich rasant im gesamten Unternehmensnetzwerk verbreiten – die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien bringen ein erhebliches Gefahrenpotenzial mit sich.
Derzeit geraten vor allem Websites kleiner und mittlerer Unternehmen ins Visier der Hacker, so eine aktuelle, vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Studie. Demnach besteht noch immer ein erheblicher Nachholbedarf bei der IT-Sicherheit. Die Schaffung von Sicherheit und Vertrauen ist eine Kernaufgabe der IT-Administratoren und IT-Dienstleister und wird nach den Ausführungen der Experten immer schwieriger zu erfüllen sein.
Der IT-Security-Day führte in das Thema ein und informierte zu den neuesten Bedrohungsszenarien und Schutzmechanismen. Spätestens beim Live-Hacking wurde deutlich, dass kein Unternehmen an den Fragen der IT-Sicherheit vorbei kommt. IPhone, Blackberry und andere Smartphones sind beliebt wie nie zuvor, öffnen aber gleichzeitig ein neues Tor in die Unternehmenswelt.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen eines aus Interreg 4a Mitteln geförderten grenzüberschreitenden Projektes zur Förderung des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnik (ICT-Crossborder) angeboten. Ziel des Projektes ICT-Crossborder ist es zum einen ein deutsch-dänisches Netzwerk für Un-ternehmen, Entwickler und Anwender aufzubauen und zum anderen innerhalb dieses Netzwerkes Veranstaltungen anzubieten, die den Wissensaustausch über die Grenze und die Innovationsprozesse fördern.
Wichtige WiREG-Termine
31.03. WiREG berichtet über erfolgreiche Arbeit der Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Harrislee
09.04. Studenten des Fachbereichs Wirtschaft der FH Flensburg besuchen das TZ und werden über die Arbeit der WiREG informiert.
15.04. Abstimmungsgespräch zum Projekt Breitbandmanagement mit dem MWBV
12.04. Flensburger Flughafen Betriebsgesellschaft mbH feiert Jubiläum
22.04. Teilnahme an "Länderworkshop Schleswig-Holstein" in Kiel
28.04. Teilnahme an "Launch Coference RENREN" in Kiel
Veranstaltungstipps und Messen
15.04. CB-Log: Tag der Logistik in Rendsburg
17.04. Wärmepumpen-Aktionstag Firma Alcatherm informiert
19. - 24.04. Hannover Messe
04. + 05.06. Mit Erfolg zur eigenen Firma
Seminar für Existentgründung im Technologiezentrum Flensburg
Publikationen






